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31
Okt

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Sport zu treiben ist enorm wichtig. Das ist allen Menschen bewusst, dennoch tun dies die wenigsten regelmäßig. Wer regelmäßig Sport treibt, stärkt sein Herz-Kreislauf-System, was sich enorm positiv auf die Gesundheit auswirkt. Das Herz-Kreislaufsystem ist unter anderem für die Versorgung der Organsysteme verantwortlich. Außerdem reduziert jede Art von Bewegung das Risiko der Krebsentstehung. So sinkt beispielsweise das Brustkrebsrisiko um 20 bis 40 Prozent bei einer sportlichen Betätigung von nur vier Stunden je Woche. Das Darmkrebsrisiko lässt sich durch Sport sogar um 40 bis 50 Prozent senken. Hierbei gibt es bei der Krebserkrankung eine klare Dosis-Wirkungs-Beziehung. Das bedeutet, je mehr und je öfter eine Person Sport treibt, desto geringer wird das Risiko der Krebsentstehung. Hierbei sind die Unterschiede minimal, ob man ein Leben lang intensiv Sport betreibt oder erst spät mit dem Trainieren beginnt.

Doch mit diesen Warnungen wird in der Regel nicht das gewünschte Ziel bei den Menschen erreicht. Das ist jedoch kein Wunder. Welcher Erwachsene lässt sich schon gern bevormunden? Dass er etwas falsch beziehungsweise nicht richtig macht, das weiß er schließlich selbst. An dieser Stelle sollte ein gänzlich anderer Weg beschritten werden. Leider wird zumeist das Negative betont. Sport sollte jedoch nicht aus einem Schuldgefühl heraus getrieben werden, sondern aus aufgrund der Freude, die aus der Sache an sich erwächst. Die Glücksgefühle, die ein Sportler während ausgiebiger Aktivität empfindet, sind enorm. Grund hierfür ist, dass diverse sogenannte „Glückshormone“ ausgeschüttet werden. Hierzu gehören beispielsweise Dopamin und Serotonin. Es werden jedoch nicht nur Glückshormone, sondern auch Anti-Stress-Hormone ausgeschüttet, Noradrenalin zum Beispiel. Wer etwa stark unzufrieden ist, diese Unzufriedenheit gar an eine Depression grenzt, der sollte sein Heil nicht unbedingt in einer medikamentösen Behandlung suchen, sondern sich stattdessen erst einmal sportlich betätigen.

An erster Stelle sei hier das Joggen genannt. Zum Joggen benötigt man nur ein paar Laufschuhe und etwas Zeit. Zwar gibt es auch Funktionsbekleidung und Gadgets wie etwa einen Pulsmesser, darauf ist man aber nicht unbedingt angewiesen. Lediglich auf ein hochwertiges Paar Laufschuhe sollte nicht verzichtet werden, eine entsprechende Beratung erhält man im Fachgeschäft. Insbesondere am Anfang einer Karriere als Freizeitsportler ist jedoch darauf zu achten, dass es mit dem vorhandenen Elan nicht übertrieben wird. Ungeübte Sportler werden bereits nach wenigen Minuten an ihre Grenzen stoßen. Das ist jedoch überhaupt nicht schlimm, Übung macht bekanntlich den Meister. Im alttäglichen Leben gibt es für die meisten Menschen heutzutage kaum noch sportliche Aktivität und körperliche Belastung im engeren Sinne. Da der menschliche Körper hierfür jedoch für eine gewisse Belastung geschaffen ist, ist hieraus eine Vielzahl von Zivilisationskrankheiten entstanden, Adipositas beispielsweise. Daher sollte eine Sportart, die dem Sportler in erster Linie Ausdauer abverlangt, unbedingt in den Alltag integriert werden, auch wenn dies zugegebenermaßen äußerst schwierig fallen kann. Sehr Wichtig hierbei ist das Wort Ausdauer, denn nur eine langfristige Verpflichtung dem Sport gegenüber bringt langfristig auch Erfolge und somit auch einen gesundheitsfördernden Effekt.

Man sollte es allerdings nicht bei einem Ausdauertraining belassen beziehungsweise sollte dieses um gewisse Elemente erweitert werden. Hierzu gehören beispielsweise Grundübungen wie Sit-ups oder Liegestütze. Auch sollten wenigstens leichte Übungen mit Gewichten integriert werden. Hintergrund hierfür ist, dass Ausdauer- und Krafttraining sich ergänzen sollten. Beides kann in etwa mit den zwei Seiten einer Medaille verglichen werden.